Die Allmachtsphantasien des Herrn Kretschmann

> Kretschmann sprach sich in Stuttgart für eine „kooperative, ausbalancierte Trennung“ von Staat und Kirche aus.

Schwabbeldeutsch ohne konkrete Aussagen – inhaltsfreie Worthülsen.

> Diese bewahre den Staat vor Allmachtsphantasien.

Was hat der denn geraucht? »… bewahre den Staat vor Allmachtsphantasien«. Sieht er sich etwa als Monarch? »Der Staat« ist kein intentionales Gebilde, sondern induL eine Vielfalt von Einzelpersonen. Da gibt es per se kaum Allmachtsphantasien – außer bei Dr. Helmut und der war doch ein großer Christ vor dem Herrn oder war er gar der wiedergeborene Heiland, so wie A.H. vor ihm?

> Andererseits bringe eine „kooperative oder ausbalancierte Trennung“ die Kirchen dazu, sich in einem säkularen Kontext bewegen zu müssen.

Ach müssen die Krischen das nicht schon längst seit der Säkularisation? OK, dann mache ich gerne bei der Säkularisation 2.0 mit – diesmal machen wir es aber richtig!

> „Die Religionsgemeinschaften können ihre kulturelle Prägekraft nicht einfach nur behaupten, sondern müssen ihre Glaubensinhalte und Glaubenslehren vernünftig und plausibel gegenüber der Gesellschaft kommunizieren und sich den Fragen der Menschen aussetzen“, sagte er.

Das machen Sie ja. Und das Ergebnis sind so Aussagen wie:

  • »Wozu brauche ich das?«
  • »Das war früher vielleicht wichtig, aber heutzutage …«
  • »Kann es sein, dass das Unsinn ist?«

Und noch schlimmer, wenn ich dann mal ganz lebenspraktische Fragen habe, kommen keine Antworten: »Wie kann mir die Bibel beim Kauf eines Geschirrspülers helfen?«

> Das helfe Kirchen und Religionsgemeinschaften dabei „anschlussfähig an die Gesellschaft und zeitgenössisch“ zu sein.

Ähem. Wo Papst draufsteht ist Dogma drin. Da ist nicht mit flexiblem Zeitgeist und so.

>  Durch ein Abdrängen von Religion ins Private könne eine „grundsätzliche Dimension von Kultur“ verloren gehen.

Schwabbeldeutsch ohne konkrete Aussagen – inhaltsfreie Worthülsen.

> Das „bewährte Staat-Kirche-Verhältnis“ soll, wenn es nach ihm geht, auch auf andere Religionsgemeinschaften angewandt werden, sodass es zu einem „modernen und offenen Staat-Religionsgemeinschaft-Verhältnis“ werde.

Da haben sie wieder ihr Problem an der Backe: Machen Sie mal eine Definition von »Religionsgemeinschaften« und dann sehen wir mal weiter und halten auch die Hand auf.

Ein anderer Kommentar: http://hpd.de/node/17043

http://www.pro-medienmagazin.de/politik.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=7197

Bei evangelisch.de finde ich den letzten Absatz von Worthülsenplauderer Huber interessant. Spielt er damit an, dass in einer säkularen Gesellschaft ungläubige Theologen auch ein Auskommen haben können?

http://aktuell.evangelisch.de/artikel/89289/kretschmann-das-religioese-nicht-aus-dem-oeffentlichen-raum-verbannen

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