Der Machtrausch der alten Säcke und die Kraft des Shitstorms

»Wie ist der Aufbau für einen Marketing Plan, wenn man über die Implementierung von social media als neue Marketing Strategie schreibt?«

— eine Frage aus dem Forum wer-weiss-was.de

Es ist so verführerisch. Fressenbuch, Google-Stuß und viele andere Social-Media-Plattformen sind im Vergleich zu Printmedien, Radaudio und Glotzenwerbung unverschämt günstig zu haben.  Da halten die füßescharrenden Controller endlich mal still und es leuchten die Umsatzeuronen in den Augen.

Was gerne vergessen wird: Anders als z.b. eine Werbung in einem Druckerzeugnis, sind die Social-Media-Plattformen und auch eigene Foren bidirektional. Kann man Witze darüber machen WIRD es gemacht (Ein Sender, alles Shit). Und zwar rucki-zucki und voll auf die Zwölf!

Hinterm Bett GIBT es eine direkte Antwort des potentiellen und seienden Kunden. Und wer damit nicht als Deutsche Eiche (was juckt es mich wenn sich … an mir kratzt) oder mit dem 11. Sinn (dem Blödsinn) reagieren kann ist reif für die Schlachtbank!

Es gibt genügend kreatiefe Internetnutzer, die mit gelungenen, nicht abmahnfähigen Formulierungen treffsicher den verbalen Todesstuss verabreichen können. Und das hochgradig subkuttan und maximal lethal. Argh! Spritz.

Keine Gefangenen, keine Zeugen!

Also: Man sollte an Social-Media-Aktionen, genau wie an Guerilla-Marketing vor allem Menschen dran setzten, die Internet-affin sind und mit den hemmungslosen Kulturen und überbordender Kreatiefität umgehen können:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,763808,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm
http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

Ansonsten eher die Finger weg lassen!

Und immer daran denken:

Good business takes a long time to grow!

Dieser Furz wird kein leichter sein,
dieser Furz wird steinig und schwer …

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